Glück auf SeeDie Mitteldeutsche Gewässerlandschaft

Wo sich einst die Bagger auf der Suche nach Kohle durch den Boden wühlten entsteht momentan eine der größten zusammenhängenden Wasserlandschaften Deutschlands

Der Störmthaler See, der Gremminer See, die Goitzsche, der Geiseltalsee oder der Cospudener See sind nur fünf Namen von über 30 Seen welche die Gewässerlandschaft Mitteldeutschland neben 10 Flüssen und Kanälen für seine Besucher zwischen Dessau-Roßlau und dem Leipziger Süden bereithält.

Bild: Abendstimmung am Cospudener See (2013) © Sarah Filz, Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.

Bergwitzsee

Der Bergwitzsee südlich von Lutherstadt Wittenberg am Rande der Dübener Heide hat seinen Ursprung im Tagebau "Roberts Hoffnung".

1908 begannen die Arbeiten zur Erschließung des Braunkohle-tagebaus und 1916 ging hier der erste Schaufelradbagger Deutschlands in Betrieb. 20 Jahre später wurde das Unternehmen als modernstes Deutschlands ausgezeichnet. 1955 schloss die Grube. Mit der Flutung entstand der Bergwitzsee. Sieben Quellen speisen den See mit klarem Wasser und garantieren eine ausgezeichnete Wasserqualität. Heute tummeln sich Segler, Surfer, Stand Up Paddler und viele Badegäste auf 180 Hektar Wasserfläche.

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Cospudener See

Rund um Markkleeberg wurde bis zur energieökonomischen Wende 1990 in zwei unterschiedlichen Tagebauen Braunkohle abgebaut. Auch Markkleeberg selbst liegt auf Kohle. Die städtische Bebauung war jedoch zu dicht, weshalb die Tagebaue einen anderen Verlauf nahmen. Die einst südlich der Stadt gelegenen Erholungsgebiete, Flussauen und landwirtschaftliche Flächen wurden dennoch zerstört und ganze Ortschaften überbaggert. Heute erinnern nur noch die zwei entstandenen Seen an die einstige Ausbeutung durch den Tagebau – der Cospudener und der Markkleeberger See.

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Goitzschesee

Wo sich einst Bagger in die Erde gruben und Braunkohle zu Tage förderten, erstreckt sich heute die Goitzsche Seeregion mit einem breiten Angebot für Wassersportler, Erholungssuchende, Naturliebhaber und aktive Gäste. Die Goitzsche Seeregion kündet von einer einzigartigen Wandlung, die sich hier nach dem Ende der Braunkohle-Ära vollzogen hat - vom einst ökologischen Brennpunkt hin zu einem Erholungs- und Freizeitzentrum.

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Grabschützer See

Das Umland von Leipzig wurde stark von Menschenhand geprägt. Weite Felder und Tagebaurestlöcher lassen kaum erahnen, wie die Natur vor dem Beginn der Braunkohleförderung hier aussah. Südlich der Stadt Delitzsch wurde der Tagebau Delitzsch-Südwest aufgeschlossen, der nach Flutung zum Grabschützer See wurde.

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Gremminer See

Fünf riesige Braunkohlebagger und Absetzer – heute teilweise begehbar – entgingen der Verschrottung und künden heute als stählerne Giganten in Ferropolis am Gremminer See von einer vergangenen Industrieepoche. Mit der Flutung des Braunkohletagebaus Golpa-Nord bei Gräfenhainichen ist im Jahr 2000 ein Naherholungsgebiet für die Menschen der Region und ihre Gäste entstanden.

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Gröberner See

Am Gröberner See, südlich von Gräfenhainichen, steht Naturverbundenheit im Mittelpunkt. Hier, wo einst Braunkohle gefördert wurde, lockt heute ein modernes Ferienresort Ruhesuchende in die Dübener Heide. 1933 wurde der Tagebau Gröbern als letzter Tagebau im Bitterfelder Revier geschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden hier aus einem rund 600 Hektar großen Gebiet über 18 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Von 2003 bis 2007 entstand mit der Flutung des Tagebaurestloches ein Landschaftsseee mit einer Wasserfläche von circa 372 Hektar.


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Markkleeberger See

Mit glasklarem Wasser lädt der Markkleeberger See zum Erholen und Baden ein. Der asphaltierte Rundweg macht den See für Wanderer, Radtouristen und Inlineskater attraktiv. Segeln, Surfen, Tauchen und Klettern stehen in der Sommersaison hoch im Kurs. Ein beliebtes Ausflugsziel am See ist der ansässige Kanupark Markkleeberg. Der benachbarte Störmthaler See kann per Rad oder auch mittels Schleuse auf dem Wasser erreicht werden.

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Muldestausee

in einen imposanten Stausee verwandelt. Hier, am Rande des Naturparks Dübener Heide, ist ein aufregendes und wertvolles Biotop entstanden, das Lebensraum für seltene und bedrohte Tierarten bietet.

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Schladitzer See

Der Schladitzer See nördlich von Leipzig überrascht seine Besucher mit zahlreichen Angeboten im, am und auf dem Wasser. Das am Sportstrand an der Schladitzer Bucht befindliche CAMP DAVID Sport Resort by ALL on SEA bietet eine Vielzahl an Wassersportangeboten und "Neulingen" beispielsweise Schnupperkurse im Surfen, Kiten, Apnoetauchen und Segeln an.

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Störmthaler See

Der Störmthaler See bildet durch ein seenverbindendes Kanalbett sowie gemeinsame Rad- und Wanderwege mit dem benachbarten Markkleeberger See eine touristische Einheit. Entstanden ist er aus dem ehemaligen Tagebau Espenhain.

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Zwenkauer See

Der Zwenkauer See ist der größte See im südlichen Leipziger Neuseenland und ein Highlight für Erholungssuchende sowie für Wassersportler.

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